Flugfeldlöschfahrzeug Baubericht

Flugfeldlöschfahrzeug FLF 16/20-5-10
Mercedes-Benz MB LAF 1113 / 36
Aufbau: Bachert / Total
Baujahr:1974

Ich hatte dieses Fahrzeug ca. 1983 für meine Hofer Fahrzeugflotte nachgebaut. Einen bebilderten Baubericht gibt es leider nicht.

Erste Maßnahme war dieses Löschfahrzeug zu Fotografieren und zu vermessen. Bald hatte ich ein Sammelsurium an kleinen Zetteln mit den Maßen und Strichzeichnungen, die heute noch vorhanden sind.

Das Fahrerhaus kam von Wiking und das Fahrgestell von Roco. Der Aufbau hingegen ist komplett selbstgefertigt und leider in der Ausführung nicht so exakt gelungen.

Den Pumpenstand habe ich mit einer Vorbaupumpe bestückt und möglichst viele Details aus Resten der Bastelkiste und Kupferdraht nachempfunden.

Wie ich den Schaummittelbehälter gestalte hatte ich mir lange überlegt. Eine rechteckige Verglasung bot sich hier an. Das offene Teil wurde verschlossen. Jetzt fehlte nur noch das Schaummittel. Spülmittel reinkippen scheiterte, es war zu kontrastarm.
Dann hatte ich die Idee mit der phosphoreszierenden Leuchtfarbe die es mal von Revell gab. Sah dann gut aus, ist allerdings mittlerweile etwas eingetrocknet. Den Tank mit einem Plastiksheed verschlossen und eingebaut. Bis heute habe ich noch keinen durchsichtigen Schlauch für die Füllstandsanzeige montiert.

Der Sockel für den Pulverbehälter und die Verstrebungen waren schnell aus mehreren Plastikteilen hergestellt. Für den Behälter selbst gab es keine Modellteile die in etwa so aussahen. Beruflich hatte ich mit Elektronik zu tun. Ein Kondensator aus dem Rundfunkbereich hatte die passende Form.

In die Bodenplatte und in das Riffelblech Bohrte ich je ein Loch in passender Größe und verband das ganze miteinander. Jetzt brauchte ich noch die Leitungen. Hier verwendete ich isolierten Kupferdraht.

Die beiden Stickstoff Behälter der Pulveranlage entstanden aus Kugelschreibermienen. In die Enden klebte ich kleine Blaulichter das ergab dann die Wölbung der Flaschenböden.

Die Reling am Werfer Aufbau hatte ich aus dünnem Messingdraht gebogen und mit einem Micro-Lötkolben zusammengelötet. Die Schutzbügel der Blaulichter entstanden in der gleichen Weise.

Vom Wiking Fahrerhaus habe ich später noch die Stoßstange abgesägt und das Fahrerhaus höher gesetzt. Das sah jedenfalls realistischer aus. Allerdings verringerte sich nun der Abstand der Werfer Rohre zu den Blaulichtern.

Die Peilstäbe entstanden aus dünnem Draht mit einem Farbtupfer darauf und die Antenne aus Besenhaar. Alle Kennzeichen hatte ich vorab schon mal groß gezeichnet und das Blatt mit dem Kopierer soweit verkleinert bis es passte.

Leider hat das Modell im Laufe der Jahre sehr gelitten, einige Details sind noch immer nicht fertig
und die Digicam deckt zahlreiche Mängel auf.

 

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